Office-Eye-Syndrom: 7 Tipps gegen trockene Augen

Trockene Heizungsluft, Staub, Rauch und Abgase: Unsere Augen sind täglich vielen Strapazen ausgesetzt. Zusätzlich werden sie durch stundenlanges Starren auf den Computerbildschirm und das Smartphone gereizt. Die unangenehme Folge: juckende, brennende und gerötete Augen, die sich anfühlen, als sei ein Fremdkörper unter das Lid geraten.

Im Tränenfilm unserer Augen sind Substanzen enthalten, die vor Bakterien und Viren schützen und die Hornhaut mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen. Zusätzlich schwemmt der Flüssigkeitsfilm kleinere Fremdkörper aus. Werden die Augen nicht ausreichend benetzt, sind unangenehmes Brennen, unschöne Rötungen und ein Trockenheitsgefühl die Folge. Zudem ermüden die Augen schneller und werden lichtempfindlich. Paradox: Trotz Trockenheit tränt das Auge.

In leichten Fällen helfen sogenannte künstliche Tränen, erklärt Apothekerin Ursula Funke, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen. In der Apotheke kann man sich zur richtigen Anwendung der rezeptfreien Tränenersatzmittel, die es als Tropfen oder Gel gibt, beraten lassen. Außerdem hat die Apothekerin folgende Tipps für Betroffene:

Symptome nicht ignorieren

Im Anfangsstadium ist das Office-Eye-Syndrom nicht gefährlich, aber störend und unangenehm. Ignorieren Betroffene die Beschwerden, riskieren sie Binde- und Hornhautentzündungen. Auch Erkrankungen wie Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen oder Rheuma und bestimmte Medikamente können zu trockenen Augen führen. Verändert sich zudem die Zusammensetzung des Tränenfilms und wird das Auge nicht mehr ausreichend mit Tränenflüssigkeit benetzt, kann sich das sogar auf das Sehvermögen auswirken. Wer sich unsicher ist, kann sich in der Apotheke vor Ort beraten lassen, wann Tränenersatzmittel nicht mehr ausreichen und ein Besuch beim Augenarzt sinnvoll ist.

LAK Hessen/NK

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