FFP2

SPIEGEL: Herr Neisser, öffentliche Verkehrsmittel und viele Läden darf man nur noch mit FFP2-Masken betreten, deren Schutzwirkung als besonders hoch gilt. Sind diese Masken wirklich so gut?

Neisser: Wir haben in unserem aktuellen Test zehn Masken geprüft und mussten feststellen, dass wir nur eine einzige Maske uneingeschränkt empfehlen können.

SPIEGEL: Warum?

Der studierte Physiker Axel Neisser ist Leiter des Teams »Haus, Energie, Freizeit und Verkehr« bei der Stiftung Warentest.

Neisser: Hauptprobleme sind die Passform und der Atemwiderstand. Die Filterwirkung war bei allen Masken hoch, aber was nützt das, wenn die Maske nicht nah genug am Gesicht anliegt und Aerosole durchlässt? Es gibt bei FFP2-Masken keine unterschiedlichen Größen, die Gesichter sind aber sehr verschieden.

SPIEGEL: Wie könnten die Hersteller denn das Problem mit der Passform lösen?

Neisser: Es geht darum, die Maske so zu modellieren, dass sie auf möglichst vielen unterschiedlichen Gesichtern fest anliegt. Egal ob jemand ein rundes oder schmales Gesicht hat, eine große oder kleine Nase. Manchen gelingt das, vielen im Test nicht. Zwei Masken haben nur bei vier beziehungsweise fünf von zehn Prüfpersonen einen festen Sitz geboten.

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