RKI meldet wieder fast 300.000 Neuinfektionen – Inzidenz klettert weiter

Das RKI meldet am Freitag 296.498 Neuinfektionen. Die bundesweite Inzidenz steigt weiter und liegt mittlerweile bei 1756,4. Diese Woche lagen die Corona-Fälle erstmals über 1,5 Millionen. Währenddessen sinkt das Tempo der Corona-Impfungen immer weiter. Alle aktuellen News im Ticker.

News zu Corona vom 24. März 2022

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RKI meldet wieder fast 300.000 Neuinfektionen – Inzidenz klettert weiter

Freitag, 25. März, 05.21 Uhr: Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen hat einen neuen Höchststand erreicht. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitagmorgen mitteilte, liegt der Wert nun bei 1756,4. Am Donnerstag hatte er 1752,0 betragen, vor einer Woche 1706,3. Der Wert beziffert die Zahl der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner im Zeitraum von sieben Tagen. 

Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, lag die absolute Zahl der gemeldeten Neuinfektionen binnen 24 Stunden am Freitag bei 296.498. Am Vortag waren 318.387 Neuinfektionen gemeldet worden, vor einer Woche waren es 297.845. Die Gesamtzahl der registrierten Ansteckungsfälle in Deutschland seit Beginn der Corona-Pandemie erhöhte sich auf 19.893.028.

Binnen 24 Stunden wurden laut RKI 288 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Toten in Deutschland stieg damit auf 128.110.

Im jüngsten Wochenbericht meldete das RKI, dass der ansteckendere Untertyp BA.2 mittlerweile für 72 Prozent der Ansteckungen verantwortlich sei. Der Anstieg der Fälle ist demnach neben der „leichteren Übertragbarkeit der Sublinie“ auch auf die „Rücknahme von kontaktreduzierenden Maßnahmen und auf ein geändertes Verhalten in der Bevölkerung zurückzuführen“. Das Institut rief die Menschen dazu auf, weiterhin vorsichtig zu sein. Da sich das Virus zuletzt wieder  stärker unter Älteren verbreitete, riet das RKI diesen zu einer zweiten Auffrischungsimpfung.

RKI: Erstmals mehr als 1,5 Millionen Corona-Fälle in einer Woche

20.55 Uhr: In der vergangenen Kalenderwoche sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) erstmals mehr als 1,5 Millionen Corona-Fälle in Deutschland gemeldet worden. Das schreibt das RKI in seinem Wochenbericht von Donnerstagabend. Zwar seien die Inzidenzen bei den Menschen von 5 bis 44 Jahren vorige Woche besonders hoch gewesen, den stärksten Zuwachs aber habe man bei Seniorinnen und Senioren von 75 bis 79 Jahren beobachtet, hieß es.

Insbesondere Risikogruppen und Menschen ab 70 Jahren rief das RKI auf, sich gemäß Empfehlung der Ständigen Impfkommission – diese war bereits Anfang Februar ausgesprochen worden – mit einer zweiten Auffrischimpfung vor einer schweren Erkrankung zu schützen. Bisher haben davon laut Bericht rund 1,67 Millionen Menschen Gebrauch gemacht. „Die Impfung hat aufgrund ihrer hohen Wirksamkeit gegenüber einem schweren Verlauf auch bei Erkrankungen durch die Omikron-Variante nicht an Bedeutung verloren“, betonte das RKI.

Tempo der Corona-Impfungen sinkt weiter

12.34 Uhr: Das Tempo der Impfungen gegen das Coronavirus nimmt in Deutschland weiter ab. Am Mittwoch wurden im ganzen Land 60.000 Impfdosen verabreicht, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstag (Stand: 9:04 Uhr) hervorgeht. In der Regel kommen noch einige Nachmeldungen dazu. Am Mittwoch vor einer Woche waren es rund 82.000 Impfungen, zwei Wochen zuvor waren es mehr als 100.000.

Mindestens 63,1 Millionen Menschen (75,9 Prozent der Gesamtbevölkerung) haben nun einen Grundschutz erhalten, für den meist zwei Spritzen notwendig sind. Mindestens 48,6 Millionen Menschen (58,4 Prozent) haben zusätzlich eine Auffrischungsimpfung erhalten.

19,5 Millionen Menschen (23,5 Prozent) sind bislang nicht geimpft. Für 4,0 Millionen (4,8 Prozent) davon ist bislang aber kein Impfstoff zugelassen, weil sie vier Jahre oder jünger sind.

Erstmal über 300.000 Neuinfektionen – Inzidenz erreicht erneuten Höchststand

06.12 Uhr: Erstmals in der Corona-Pandemie sind binnen eines Tages mehr als 300.000 neue Corona-Infektionen an das Robert Koch-Institut übermittelt worden. Die Gesundheitsämter meldeten laut RKI-Angaben von Donnerstagmorgen 318.387 Fälle in 24 Stunden. Vor einer Woche waren es 294.931 erfasste Neuinfektionen. Die Sieben-Tage Inzidenz gab das RKI mit 1752,0 an – das ist ebenfalls ein Höchststand. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1734,2 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1651,4 (Vormonat: 1265,0). Die aktuellen Zahlen geben den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wieder.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 300 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 278 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 19.596.530 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI zuletzt am Mittwoch mit 7,23 an (Dienstag: 7,08). Darunter sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Donnerstag mit 15.329.000 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 127.822.

Drosten rechnet mit Corona-Maßnahmen auch in den nächsten Jahren

11.43 Uhr: Der Virologe Christian Drosten rechnet damit, dass auch in den kommenden Jahren im Herbst Maßnahmen gegen das Corona-Virus notwendig sein werden. Grund sei die fehlende Herdenimmunität: „So viele Infektionen, wie man für eine Gemeinschaftsimmunität wie bei Influenza braucht, kann man in einem Sommer gar nicht haben”, sagte der Chefvirologe der Berliner Charité im Gespräch mit der Wochenzeitung „ZEIT“.

„Das wird Jahre dauern, darum wird man auch noch jahrelang mit relativ milden Maßnahmen im Herbst und Winter die Inzidenzen kontrollieren müssen.” Als milde Maßnahme sieht Drosten unter anderem das Tragen von Masken in geschlossenen Räumen, für nötig hält er auch Auffrischungsimpfungen für Risikogruppen.

Dennoch macht der Wissenschaftler der Bevölkerung Hoffnung auf einen guten Sommer: „Die jungen, dreifach Geimpften können sich aber wieder frei bewegen – sie bauen, wenn sie sich infizieren, Immunität auf, auch für die Gemeinschaft.” Natürlich gebe es Long Covid, aber bei Geimpften treten die Folgeschäden des Virus deutlich seltener auf als bei Ungeimpften. „Infektionen auf dem Boden der vollständigen Impfung – das ist keine Durchseuchungsstrategie”, so Drostens Einschätzung.

RKI registriert 283.732 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz bei 1734,2

Mittwoch, 23. März, 05.06 Uhr: Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut leicht gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 1734,2 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1733,4 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1607,1 (Vormonat: 1278,9). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 283.732 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 262.593 Ansteckungen.

Experten gehen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern, oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 329 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 269 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 19.278.143 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI zuletzt am Dienstag mit 7,08 an (Montag: 7,36). Darunter sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Mittwoch mit 15.121.100 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 127.522.

Bundespräsident Steinmeier hat Corona

16.08 Uhr: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Corona. Ein Schnelltest und ein PCR-Test waren am Dienstag positiv, wie das Bundespräsidialamt mitteilte. Auch Steinmeiers Frau Elke Büdenbender hat sich infiziert. Die Symptome sind mild.

Der Bundespräsident und seine Frau haben sich „umgehend in häusliche Isolation begeben“, so das Bundespräsidialamt. „Alle engen Kontakte sind informiert.“

Tempo der Corona-Impfungen sinkt weiter

11.45 Uhr: Das Tempo der Impfungen gegen das Coronavirus nimmt in Deutschland weiter ab. Am Montag wurden im ganzen Land knapp 37.000 Impfdosen verabreicht, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag (Stand: 11.16 Uhr) hervorgeht. In der Regel kommen noch einige Nachmeldungen dazu. Am Montag vor einer Woche waren es rund 51.000 Impfungen, vor zwei Wochen knapp 63.000.

Moritz Frankenberg/dpa Bei rund 37.000 der rund 57.000 Impfdosen gestern handelte es sich um Auffrischungsimpfungen.  

Mindestens 63,1 Millionen Menschen (75,8 Prozent der Gesamtbevölkerung) haben nun einen Grundschutz erhalten, für den meist zwei Spritzen notwendig sind. Mindestens 48,5 Millionen Menschen (58,3 Prozent) haben zusätzlich eine Auffrischungsimpfung erhalten.

19,5 Millionen Menschen (23,5 Prozent) sind bislang nicht geimpft. Für 4,0 Millionen (4,8 Prozent) davon ist bislang aber kein Impfstoff zugelassen, weil sie vier Jahre oder jünger sind.

Immunologe Watzl: Das Gröbste in der Pandemie haben wir hinter uns

08.59 Uhr: Carsten Watzl, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, zeigt sich mit Blick auf die Pandemie verhalten optimistisch. Im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk (Bayern 2, radioWelt am Morgen) sagte er: „Das Gröbste haben wir sicherlich hinter uns. Aber man muss auch klar sein, es wird uns noch über die nächsten Jahre beschäftigen. Es wird gute Jahre geben und es wird auch wieder schlechte Jahre geben.“   Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo)/dpa/Archivbild Carsten Watzl, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie (DGfI), steht in einem Labor.

Der Leiter des Fachbereichs Immunolgie an der TU Dortmund wies nochmal darauf hin, wie gut die Impfung schützt, besonders wenn man dreifach geimpt ist. „Die Impfungen tun genau das, was sie tun sollen, sie schützen vor einem schweren Verlauf, sie schützen leider nicht so gut vor der reinen Ansteckung, was sie bei Delta noch gemacht haben.

Wir haben viele Infizierte, aber nicht so viele auf den Intensivstationen.“ Mit gemischten Gefühlen blickt Carsten Watzl auf die beschlossenen Lockerungen. „Was ich kritisch sehe, ist, dass die Maskenpflicht wirklich so großflächig wegfällt, gerade auch in Bereichen des öffentlichen Lebens, wo auch Leute hinmüssen, die sich noch schützen müssen. Gerade beim Einkaufen, in der Apotheke, hätte ich mir schon gewünscht, dass die Maskenpflicht weiter bestehen bleibt.“

Bundesweite Corona-Inzidenz steigt auf 1733,4

Dienstag, 22. März, 05.04 Uhr: Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gestiegen. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Dienstagmorgen mitteilte, liegt der Wert nun bei 1733,4. Am Montag hatte er 1714,2 betragen, vor einer Woche 1585,4. Der Wert beziffert die Zahl der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner im Zeitraum von sieben Tagen.

Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, lag die absolute Zahl der gemeldeten Neuinfektionen binnen 24 Stunden am Dienstag bei 222.080. Am Vortag waren 92.314 Neuinfektionen gemeldet worden, vor einer Woche waren es 198.888. Die Gesamtzahl der registrierten Ansteckungsfälle in Deutschland seit Beginn der Corona-Pandemie erhöhte sich auf 18.994.411.

Binnen 24 Stunden wurden laut RKI 264 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Toten in Deutschland stieg damit auf 127.193.

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