Nachhaltige Feiertage: Mit diesen Tipps wird das Weihnachtsfest umweltfreundlicher

Weihnachten steht für Geschenke, gutes Essen und Zeit mit den Liebsten – auch wenn wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr vieles anders ist.

Dabei entstehen Berge an Geschenkpapier, trockenen Tannenbäumen und Reste eines üppigen Festessens, die weggeschmissen werden müssen. 

Das ist vor allem für die Öko-Bilanz schlecht.

Mit diesen Tricks kann das Weihnachtsfest ein wenig nachhaltiger gestaltet werden – ohne, dass man auf etwas verzichten muss.
 

1. Lokale Lebensmittel kaufen

Zum Weihnachsfest darf es gerne etwas Besonderes zu essen geben. Das lässt sich auch ganz einfach mit Lebensmitteln aus der Region zaubern.

Aus Wirsing, Kürbis, Pastinaken, Kartoffeln, Spinat, Rosenkohl, Grünkohl oder Rotkohl, die im Dezember Saison haben, lässt sich ein leckeres Weihnachtsmenü zaubern.

Wie wäre es zum Beispiel mit einer cremigen  zur Vorspeise und einem Grünkohlsalat mit Tahini-Dressing als Beilage?
 

2. Nachhaltige Kerzen verwenden 

Kerzen sind aus der Weihnachtszeit nicht wegzudenken. Sie sorgen für eine gemütliche Stimmung beim Fest und sind elementarer Bestandteil des Adventskranzes.

Handelsübliche Kerzen bestehen jedoch aus Paraffin, das aus Erdöl gewonnen wird – und so gar nicht nachhaltig ist. 

Lieber auf Kerzen aus recycelter Biomasse zurückgreifen, für die ausschließlich Fette aus nachwachsenden Rohstoffen verwendet werden. Alternativ gibt es auch Kerzen aus Bienenwachs, die jedoch teurer sind.

Upcycling-Tipp: Kerzenreste können in einem Wasserbad zusammengeschmolzen und zu einer neuen Kerze gegossen werden. Als Kerzengefäß eignet sich beispielsweise ein altes Einmachglas.

Bildergalerie: 10 Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Alltag 

3. Weihnachtsbaum mieten

Zu einem Weihnachstfest gehört ein geschmückter Baum. Nach den Weihnachtstagen landet der jedoch schnell unliebevoll auf der Straße. Um dem vorzubeugen, kann auch ganz einfach eine Tanne gemietet werden.

Die kommt dann lebend in einem Topf nach Hause und kann nach ihrem vollendetem Weihnachtsdienst wieder zurückgegeben werden. 

Verschiedene Anbieter bieten in unterschiedlichen Regionen eine Miettanne an. 

Wer lieber einen ganz eigenen Baum haben möchte, kann auf ökologische Tannen zurückgreifen, die nicht aus Monokulturen stammen. Auf der Internetseite RobinWood werden Verkaufsstellen von Öko-Weihnachtsbäumen aufgelistet. 
 

4. Auf alternatives Geschenkpapier setzen 

Voller Mühe werden Weihnachtsgeschenke eingepackt und mit Schleifen versehen, nur damit innerhalb von einer Minute das Papier wieder aufgerissen wird. Das Papier sieht zwar schön aus – ist aber nicht von langer Dauer. 

Wer nicht auf eine schöne Verpackung verzichten möchte, kann ökologisch recyceltes Geschenkpapier verwenden. Das ist ebenfalls schön anzusehen – und gleichzeitg nachhaltiger als herkömmliches Papier. 

Eine gute Alternative ist auch Zeitungspapier, das sowieso in der Tonne gelandet wäre. Auch alte Kalenderblätter, Zeitschriften oder Bücherseiten können zu Geschenkpapier umfunktioniert werden. 
 

5. Deko und Baumschmuck aus der Natur 

Weihnachsstimmung kommt nicht nur mit Lametta und Plastikweihnachtskugeln auf. Besondere Accessoires für Esstisch und Weihnachtsbaum lassen sich auch natürlich finden.

Getrocknete Orangenscheiben oder Zimtstangen, selbstgebastelte Sterne aus Stroh, Tannenzapfen, Moos und Eicheln bringen die Wohnung auf Weihnachskurs. 

Für den Christbaum kann man Anhänger aus Salzzeig selbst machen. Dazu Mehl, Salz und Wasser verkneten und mit Förmchen ausstechen. Die Plätzchen trocknen lassen und anschließend mit Farbe beliebig anmalen. Das sieht nicht nur hübsch aus, sondern ist im derzeitigen Lockdown ein sinnvoller Zeitvertreib.

Bei der Lichterkette sollte die Wahl auf energiesparende LED-Lichter fallen. Die verbrauchen weniger Energie und halten länger als herkömmliche Lichterketten. 
 

6. Geschenke

Ein Geschenk sollte nicht um des Schenkens Willen gemacht werden. Es sollte Freude bereiten und nicht mit einem gezwungenem Lächeln und einem „Danke“ am nächsten Tag in den Tiefen des Kellers verschwinden.

Wenn einem so gar nichts einfällt, womit man dem anderen eine Freude bereiten kann, ist es wohl nie falsch, gemeinsame Zeit zu verschenken. Ein Gutschein für ein gemeinsames Frühstück oder Schlittschuhlaufen ist immer eine schöne Idee – und lässt die Vorfreude auf die Zeit nach Corona wachsen. 

Oder wie wäre es mit etwas Selbstgemachtem? Pralinen, gebrannte Mandeln oder Marmelade aus der eigenen Küche sind Klassiker.

Alternativ ist auch ein Lippenpeeling aus Meersalz, Honig und Kokosöl oder eine Bodylotion aus Sheabutter und Mandelöl einfach herzustellen. 

Luisa Hohenbrink

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