Abnehmen mit der Keto-Diät: 4 Tipps, um schneller in die Ketose zu kommen

Der Hype um die Keto-Diät reißt nicht ab – zu eindrucksvoll sind die Erfolgsgeschichten, die man auf Instagram und Co. bewundern kann.

Entscheidend für den Erfolg der Diät ist dabei eine Veränderung im Stoffwechsel, die als „Ketose“ bezeichnet wird und dafür sorgt, dass der Körper seine eigenen Fettreserven in Energie umwandelt.

Der ketogene Stoffwechsel stellt sich nach mehreren Tagen des rigorosen Verzichts auf Kohlenhydraten ein. Mit ein paar Tricks gelingt es sogar noch einfacher, in die Ketose zu kommen.

1. Sport treiben

Na, wer hätte gedacht, dass Sport beim Abnehmen helfen kann? Scherz beiseite: Davon abgesehen, dass Bewegung grundsätzlich natürlich unverzichtbar ist, um am Ende der Diät nicht nur dünner, sondern auch straffer auszusehen, hilft sie auch gezielt in Hinblick auf ein früheres Einsetzen der Ketose.

Durch Sport werden nämlich ziemlich schnell die Glykogenspeicher im Körper geleert, um Energie zur Verfügung zu stellen. Im Anschluss würden diese dann normalerweise durch den Verzehr von Kohlenhydraten rasch wieder aufgefüllt werden.

Da genau das durch die für die Keto-Diät so typische, drastische Einschränkung von Carbs aber ausbleibt, wird der Körper so schneller dazu gebracht, Fett anstelle von Zucker zu verstoffwechseln. Am besten eignet sich ein Cardio-Workout oder HIIT-Training.

2. Mehr Fett essen

Bevor jetzt falsche Hoffnungen hinsichtlich Chicken Wings, Pommes und Co. aufkommen: Gemeint sind natürlich ausschließlich gesunde Fette!

Solche ungesättigten Fettsäuren mit einem hohen Omega-3-Anteil finden sich zum Beispiel in Pflanzenölen, Nüssen oder auch Avocados.

Es kann sich also nicht nur für den kleinen Hunger zwischendurch lohnen, immer ein paar Nüsse in der Schreibtischschublade parat zu halten, zum Beispiel Macadamianüsse. Denn Fette halten nicht nur lange satt, sondern erhöhen auch den Ketonspiegel im Körper. Ketone entstehen beim Fettsäureabbau in der Leber – je höher also die Anzahl der Ketone im Körper, desto erfolgreicher scheint die Ketose zu verlaufen.

3. Kokosöl beimengen

Einen ähnlichen Einfluss in Hinblick auf den Ketonspiegel hat Kokosöl auf den Körper. Einer Studie zufolge kann die Zugabe von etwas Kokosöl bei den Mahlzeiten nicht nur dabei helfen, den Ketosezustand aufrecht zu erhalten, sondern auch ihn schneller in Gang zu setzen.

Die Erklärung dazu findet sich im Aufbau der im Kokosöl enthaltenen Fette, die als mittelkettige Triglyceride oder MCT bezeichnet werden. Diese kann der Körper besonders schnell und einfach aufnehmen, da sie direkt in der Leber zu Energie und Ketone umgewandelt werden. Gleiches gilt für MCT-Öl.

4. Intervallfasten ausprobieren

Zugegeben: Zusätzlich zur Diät auch noch gelegentliches Fasten ans Herz gelegt zu bekommen, löst erstmal keine Begeisterungsstürme aus.

Und natürlich – das gleich vorweggenommen – ist dieser Trick auch mit besonderer Vorsicht zu genießen. Denn durch die Diät und die Umstellung des Stoffwechsels verlangt man dem Körper bereits einiges ab.

Wie viel mehr Herausforderung er darum noch on top händeln kann, ist daher eine Frage des Feelings. Wer zum Beispiel eh schon mit Konzentrationsschwäche, Schlappheit und möglicherweise Schwindelanfällen während der ketogenen Ernährung zu kämpfen hat, der lässt zusätzliches Intermittierendes Fasten lieber bleiben.

Allerdings kann eine Pause zwischen der letzten Mahlzeit eines Tages und der ersten Mahlzeit am nächsten Tag von 14 bis 18 Stunden bereits für sich genommen dazu führen, dass der Körper in einen kleinen Ketosezustand gebracht wird, da er nach dieser Zeit seine Energie aus den Körperfettzellen bezieht.

Wer also generell Fan der 16:8-Diät ist und kein Problem mit dem 16-stündigen Fastenfenster hat, dem hilft die Fastenmethode sehr einfach dabei, schneller in die Ketose zu kommen.

Quelle

  • Fernando WM, Martins IJ, Goozee KG, Brennan CS, Jayasena V, Martins RN (2015): The role of dietary coconut for the prevention and treatment of Alzheimer's disease: potential mechanisms of action. In: Br J Nutr. 2015 Jul 14;114(1):1-14. doi: 10.1017/S0007114515001452.

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