Diese Untersuchungen zahlt Ihre Krankenkasse

Die meisten Untersuchungen führen Ärzte durch, die man sowieso regelmäßig aufsucht: Kinderarzt, Hausarzt und Frauenarzt. Jede Krankenkasse weist ihre Versicherten einmal jährlich auf die anstehenden Früherkennungsmaßnahmen hin. Geht man regelmäßig zu den angebotenen Untersuchungen, kann die Kasse das mit einem Bonus honorieren.

Niemand ist verpflichtet, zu einer Früherkennungsuntersuchung zu gehen. Allerdings gibt es mittlerweile eine Beratungspflicht: Wer sich nicht vom Arzt über die angebotenen Untersuchungen aufklären lässt, dem drohen höhere Zuzahlungen bei einer tatsächlichen chronischen Krankheit. Momentan gilt diese sogenannte Chronikerregelung für die Untersuchungen auf Gebärmutterhalskrebs, das Mammografie-Screening für Brustkrebs und die Darmkrebs-Früherkennung.

So laufen die Vorsorgeuntersuchungen ab

Zu allen Früherkennungsuntersuchungen gehört eine gezielte Anamnese, also das Gespräch des Arztes mit dem Patienten über seine gesundheitliche Vergangenheit. Den Arzt interessiert, ob sich etwas verändert hat oder neue Beschwerden aufgetreten sind. Er untersucht den Patienten und erklärt anschließend, was das Untersuchungsergebnis bedeutet.

Vorsorgeuntersuchungen bieten immer nur einen Anhaltspunkt. Zeigt der Test keine Krankheit an, schützt das nicht davor, später im Leben daran zu erkranken. Fällt ein Test dagegen positiv aus, besteht immer nur ein Verdacht. Dann sind genaue Untersuchungen notwendig, um herauszufinden, ob der Patient tatsächlich krank ist.

Unabhängig von Vorsorgeterminen sollten Sie immer aufmerksam bleiben, falls sich an Ihrem Körper etwas verändert. Wenn Sie bei sich Veränderungen feststellen, dann ist ein Arzt der richtige Ansprechpartner.

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