Wie funktioniert Apotheke? – Ministerin Karawanskij schaut hinter die Kulissen

Rezeptur, Warenbewirtschaftung, Rabattverträge – amvergangenen Montag machte sich Brandenburgs Gesundheitsministerin SusannaKarawanskij (Linke) in der Regenbogen-Apotheke in Falkensee ein Bild vompharmazeutischen Alltag in der Offizin. Im Gespräch mit DAZ.online nahm die Ministerin auch Bezug zu aktuellen bundespolitischen Entwicklungen. 

Mit grauer Theorie gibt sich BrandenburgsGesundheitsministerin Susanna Karawanskij (Linke) nicht zufrieden. Nachdem ihrAmtsantritt mitten in einen Medikamentenskandal, die sogenannteLunapharm-Affäre, fiel, wollte die Ministerin nun genauer verstehen, wieArzneimittelversorgung in der Praxis funktioniert. Am vergangenen Montag besuchtedie Linken-Politikerin die Regenbogen-Apotheke in Falkensee, die von demEhepaar Ute Weber-Fabritz und Hansjörg Fabritz geleitet wird.

Zu Gast in der Regenbogen-Apotheke

Während ihres knapp zweistündigen Aufenthalts, mitten imturbulenten Kundenbetrieb, ließ sich die Ministerin im Detail einige wichtige Arbeitsabläufezeigen. Wie beispielsweise die Prozesse in der Rezepturherstellung, das „Reich“von Pharmazieingenieurin Kirsten Krüger. „Rezepturenhabe ich schon immer gern gemacht – das weckt meinen Forschergeist. Daspharmazeutische Handwerk gehört, als Ergänzung zur Arbeit mit den Patienten,zum Gesamtpaket Apotheke einfach dazu“, erklärte Krüger fröhlich. 

Auch dasInhaberpaar ist stolz auf den Rezepturbereich, den man von der Straße aus durchsFenster sehen kann. Hansjörg Fabritz zeigt der Ministerin anhand vonBeispielen auf, welchen Arbeitsaufwand die Rezepturherstellung inklusiveIdentitätsprüfung der Ausgangsstoffe mit sich bringen kann. „Die Rezepturherstellung in der Apotheke isteigentlich nicht wirtschaftlich, aber sie gehört zum Apothekerberuf dazu und zuden Dienstleistungen, die nur die Vor-Ort-Apotheken erbringen können“, betonteder 1. Vizepräsident der Apothekerkammer Brandenburg.

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