Cycling war gestern!: Wie Rudern noch mehr Fett verbrennt

Sie sind fester Bestandteil jedes Cardio-Bereichs im Fitnessstudio. Trotzdem werden Rudergeräte oft unterschätzt. Abnehmwillige schwitzen lieber auf Laufband, Crosstrainer oder Fahrrad-Ergometer.

Dabei sind Rudergeräte effektive Allround-Maschinen, die – wenn man weiß wie – jede Menge Fett verbrennen können. Denn wie bei jedem Ausdauertraining jagt das Rudern die Herzfrequenz nach oben.

„Das verbrennt Kalorien und bringt Körperfett zum Schmelzen“, erklärt Lyuda Bouzinova, zertifizierte Personal Trainerin und Ernährungexperin, gegenüber ‚Popsugar‘.

Intensität ist entscheidend

Allerdings muss man sich dafür aus der Komfortzone rauswagen und konstant bei hoher Intensität trainieren.

„Um langfrisitg Ergebnisse sehen zu können, sollte man vier bis fünf mal die Woche jeweils mindestens 20 Minuten bei 55 bis 85 Prozent der maximalen Herzfrequenz rudern“, so die Expertin.

Um einiges effektiver ist High Intensity Intervall Training, das sich auch auf dem Ruderergometer durchführen lässt. Dafür wechselt man kurze, intensive Phasen (70 bis 90 Prozent der maximalen Herzfrequenz) mit moderaten Perioden (60 bis 65 Prozent).

Bei dieser Trainingsform sorgt der anschließende Nachbrenneffekt für anhaltende Fettverbrennung auch nach dem Workout.

Nebeneffekt Krafttraining

Neben der Ausdauer trainieren Ruderergometer auch zahlreiche Muskeln. Besonders Rumpf und Arme, aber auch Beine, Po und Brust werden bei der Bewegung gestärkt. So absolviert man ganz nebenbei ein Ganzköper-Workout.

Das untersützt wiederum die Fettverbrennung: Mehr Muskeln erhöhen den Grundumsatz und verbrennen so mehr Kalorien, sowohl beim Sport als auch im Ruhezustand.

Noch dazu werden beim Rudern stabilisierende und unterstützende Muskel wie Rückenstrecker, Trapezmuskel und die tief liegenden Bauchmuskeln angesprochen.

Das kann für eine bessere Haltung sorgen und Rückenschmerzen vorbeugen.

Die richtige Ausführung

Damit man all die postiven Effekte spürt, ist eine ordentliche Ausführung entscheidend.

Für den richtigen Bewegungsablauf drückt man sich mit den Beinen ab, lehnt den Oberkörper leicht nach hinten und zieht zuletzt die Arme nach. In umgekehrter Reihenfolge kommt man wieder in die Ausgangsposition zurück.

Der Rücken soll dabei stets gerade bleiben und die Ellenbogen nahe am Oberkörper vorbeigeführt werden.

Laura Hindelang

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